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OBCZ-Logbuch 2005

Herbstregatta der Seglervereinigung Thalwil

Samstag, 3. und Sonntag, 4. September 2005

Optimale Regatta-Bedingungen

Der Wetterbericht kündigt für Samstag schönes Wetter und eine schwache Biese an. Dementsprechend steuern wir voller Erwartungen auf den Mittag gen Thalwil. Pünktlich um 13.00 Uhr begrüsst uns die Regattaleitung und versichert, gleich auszulaufen und jede Gelegenheit zum Starten zu nutzen. So gesagt, so geschehen. Nur der Wind, der zieht sich zurück und macht seine Siesta. Doch schon bald setzt sich die erwartete Windrichtung durch und es kann zum ersten Lauf quer über den See gestartet werden. Der Wind bleibt konstant und ein zweiter Lauf ist möglich. Die 6 Oldtimer geniessen das Privileg, als erste starten zu dürfen. Jedoch muss auf den alten Booten bereits bei der vorherrschenden Windstärke von 2-3 BF intensiv gearbeitet werden, da die Kurse, für Corsairs und Ynglinge optimiert, eher kurz ausgelegt sind.

Pünktlich zum Nachtessen können diese ersten Läufe beendet und jedem Boot im Färbi-Hafen einen sicheren, geschützten Platz für die Nacht zugewiesen werden. Mit guten Erinnerungen an das letztjährige Seglerfest begeben wir uns in das traumhaft gelegene Clubhaus des SVT direkt über dem Wasser mit herrlichem Blick See-auf- und -abwärts. Nach einem erfrischenden Apéro geniessen wir das mexikanische Buffet, den Sonnenuntergang sowie das gemütliche Ausklingen eines ersten erfolgreichen Regattatages.

Am Sonntag ist die erste Startmöglichkeit auf 09.30 Uhr angesetzt. Und wahrhaftig ertönt bereits um 09.00 Uhr das Horn und markiert das Auslaufen des Startboots. Eine zähe Nebeldecke liegt über uns, jedoch weht bereits seit früh morgens ein konstanter Westwind und lockt auch Morgenmuffel in die Nähe der Startlinie. Der Kurs ist bald ausgelegt und schon knallte der 5-Minuten Schuss. Ambitiös wird die beste Position gesucht und auf geht's in den ersten Lauf. Die Bedingungen halten an, d.h. der Wind bleibt, der Nebel aber auch. Ganze drei Läufe können im 1ź-Stunden Takt aneinander gereiht werden. Und dies bei konstanter Windstärke 2-3. Bereits um 13.30 ist das Pensum absolviert und wir kehren zur Preisverteilung in das Clubhaus zurück. Was sich bereits auf dem Regattafeld deutlich abzeichnete, erweist sich als Tatsache, die Kundry mit Luzius Winkler an der Pinne klarer Sieger wird, gefolgt von St. Odile mit Familie Hasler-Gallusser und Johnny Walker mit Roger Staub.

Pünktlich zur Preisverleihung hebt auch die Sonne ihren Schleier und wir merken, eigentlich ist es noch immer Sommer. Auch hat es noch immer Wind. Das bedeutet, uns erwartet eine traumhaft schöne Fahrt unter Spinnaker in unseren Heimathafen nach Bäch. Ein tolles Wochenende geht zu Ende. – Wir danken der Segler-Vereinigung Thalwil für die vorzüglich organisierten Wettkämpfe, ein nautisches Ambiente und vor allem die immer wieder gute Gastfreundschaft.


Martin Hauser


Rangliste
(pdf)

Old Fashion Race des Zürcher Yacht Clubs

Samstag, 20. und Sonntag, 21. August 2005

Nur Regattieren tut man, auch wenn's regnet!

Mit unseren Oldtimer Booten liegen wir bereits seit Freitagabend rund ums Clubhaus des Zürcher Yacht Clubs. Julius Minder hat uns ein herrliches, kleines Frühstück organisiert, das wir unter dem schützenden Vordach des Clubhauses geniessen und von dort aus die letzten Gewitterzellen beobachten. Nach und nach erscheinen die Mitglieder des ZYC und ein emsiges Treiben erweckt das Clubhaus zum Leben.

Punkt 13.00 Uhr begrüsst uns der Regattapräsident Thomas Sager und heisst die Anwesenden herzlich willkommen. Er übergibt das Wort dem Regattaleiter Sascha Osterwalder, der das Notwendige erklärt und Fragen beantwortet. Das Wetter ist bedeckt und der Wind zeigt nicht so recht von welcher Seite er wirklich konstant zu wehen gedenkt. Nichts desto trotz laufen wir aus und die Rennleitung bemüht sich, eine Startmöglichkeit zu finden. Endlich knallt's und stolze 8 Oldtimer starten zur ersten Wettfahrt. Doch dann gibt der Wind auf und wir hängen weit verstreut über das ganze untere Seebecken verteilt, als die Regattaleitung beschliesst, den Lauf abzuschiessen. Ein weiterer kommt nicht mehr zustande und wir begeben uns in die Nähe des Clubhauses, wo uns bereits der Duft von Bratwürsten und Risotto empfängt. Heute kommt das Seglerlatein nicht zu kurz und wir geniessen den langen Abend auf der gemütlichen Terrasse in guter Gesellschaft. Besonders kommt uns Oldtimern jeweils diese Situation zu Gute, weil wir ja bekanntlich den kürzesten Heimweg haben.

Auch am Sonntagmorgen dürfen wir wieder ein Frühstück an diesem exklusiven Ort geniessen, bevor wir uns ins Ölzeug stürzen müssen. Es regnet aber dafür hat es Wind. Und deshalb wird auch prompt um 11.00 Uhr gestartet. Es regnet immer noch und die nun nur noch 7 Oldtimer kämpfen sich wacker durch den ersten Lauf. Nachdem alle Boote durchs Ziel sind wird bereits zum zweiten Lauf geschossen und die Oldtimer dürfen erneut als Erste starten. Dies ist eine Neuerung, die wir zu schätzen wissen und entsprechend geniessen, auch wenn es für Nicht-Revierkenner manchmal schwieriger ist, den besten Weg zum Ziel zu finden, wenn man sich nicht nach vorne orientieren kann! Es regnet weiter aber der Wind hält bis zum Schluss dieses zweiten Laufes. Erst nach dem Zieleinlauf flaut er etwas ab und sofort wird die Gelegenheit zur Flucht ans Floss des Clubhauses genutzt, denn es regnet unentwegt weiter. Nun ist es Zeit, die durchnässte Kleidung abzustreifen eine heisse Wurst zu geniessen.

Die Obmänner der Lacustre und der Oldtimer bewegen die Regattaleitung zum vorzeitigen Abbruch der Regatten und zur Rangverkündigung. Dies wird so gemacht und bei guter Laune erfahren wir, dass erneut Fred Winkler mit Kundry, gefolgt von Julius Minder mit Aquila und Bernhard Hofstetter mit Pirat II die besten Resultate erzielten. Befriedigt von unserer Leistung kehren wir mit unseren Booten zurück. Es regnet immer noch. Und uns bleibt nur noch die Hoffnung auf einen baldigen sonnigen Abend, an dem wir unsere durch und durch nassen Segel trocknen können. – Zudem bleibt uns, dem ZYC für die Gastfreundschaft und ein gut organisiertes Regattawochenende herzlich zu danken!

Martin Hauser

Rangliste (pdf)
OBCZ - Old Fashion Race beim Zürcher Yacht Club - Teilnehmer auf dem Clubfloss
OBCZ - Old Fashion Race beim Zürcher Yacht Club - Die Risottoküche steht im Regen
OBCZ - Old Fashion Race beim Zürcher Yacht Club - Der Sonnenstoren dient auch als Schutz vor dem Regen.
OBCZ - Old Fashion Race beim Zürcher Yacht Club - Der Bootspark vor dem Zürcher Yacht-Club.

Zürichsee-Woche 2005

Sonntag, 14. bis Freitag, 19. August 2005

Auch dieses Jahr eine Woche voller Überraschungen

Tag 0, Sonntag: Die Organisatoren der Zürichsee-Woche laden zum Skippermeeting ins Clublokal des Yacht-Club Rapperswil ein. Mit einem herrlichen Rosé-Schaumwein vom Zürichsee starten wir um 16.00 Uhr in die zum dritten Mal in Folge durchgeführte Ferienwoche für Oldtimerboote und deren Freunde in unserem Heimatrevier. Das Wetter ist schlecht und einzig June und Ueli Ging sind auf eigenem Kiel mit ihrem Stahl 2-Master bis in den Hafen nach Rapperswil gekommen. Aber im Clublokal des YCR trifft sich eine muntere, unternehmungslustige Schar von Nautikern, die gespannt auf die Besprechung des Detail-programms wartet. Urs Faul lässt die Katze aus dem Sack: für Dienstag ist eine Überraschung geplant. Und da das Wetter für dieses Unterfangen optimal ist, sind die Anwesenden nicht böse, dass der Wetterbericht noch etwas Regen meldet. Für die Befahrung des Linthkanals wird nämlich ein genügend hoher Wasserstand benötigt! Urs Faul hat ihn also organisiert, diesen Traum, von dem wir doch schon so manche spannende Geschichte hörten. – Gespannt erwarten wir diesen Tag.

Für Montag sagt der Wetterbericht Regen voraus. Wir beschliessen, uns erst am Nachmittag zu treffen und nichts desto trotz mit den Motorbooten, gemäss Programm, in den Obersee bis in die Grynau zu fahren. Felix Nöthiger macht spontan den Vorschlag einer Besichtigung der militärischen Festungsanlage am Fusse des östlichen Buchbergs. Alle Anwesenden sind sehr einverstanden, denn die ersten beiden Tage versprechen bereits zwei Highlights zu werden. Angeregt beschliessen wir, diesen ersten gemeinsamen Abend mit einem Nachtessen in einer gemütlichen Pizzeria am Hafen.

Tag 1, Montag: Wie vereinbart tauchen punkt 15.00 Uhr von allen Seiten in Ölzeug vermummte Gestalten auf und verschwinden unter dem Verdeck der Antarctica, dem Motorboot, das uns trocken und gemütlich in die Nähe der Grynau bringt. Unverhofft machen wir in der Bätzimatt Halt. Der Regen stoppt, und wir werden von Käthe und Daniel Heusser mit einem Apéro überrascht. Behend wird das Verdeck weggeräumt und wir stossen auf die 30 gemeinsamen Jahre der beiden Jubilare an und wünschen weiterhin alles Gute und im Kreise des OBCZ noch viele schöne gemeinsame Stunden.

Felix Nöthiger hat dafür gesorgt, dass wir in einem Nebenkanal der Linth bis in die Grynau fahren dürfen. Dort angelangt müssen als erstes zwei Pflöcke in die Wiese geschlagen werden, damit das Boot befestigt werden kann. Dann geht es zu Fuss bis zum Eingang der Festung wo wir von einem Veteranen erwartet werden, der dieses Bauwerk noch aus der Aktivzeit kennt. Eindrücklich erleben wir, was es heisst, durch diese dunklen, kühlen und feuchten Gänge zu marschieren und von den verschiedenen Beobachtungs- und Gefechtsposten aus, einen möglichen Feind entdecken und bekämpfen zu müssen. Nach dieser Besichtigung verpflegen wir uns im Restaurant Grynau mit den bekannten Güggeli, bevor wir durch die Wiese wieder zu unserem Boot zurückkehren. Auf der Heimfahrt überraschen uns Ruedi Gohl und Urs Faul bei sich zuhause in Schmerikon mit Kaffee und Kuchen zur Feier des Tages.

Tag 2, Dienstag: Bereits um 09.00 Uhr ist Treffpunk im Hafen Rapperswil. Wieder versammelt sich eine Schar von in Ölzeug gekleideten Enthusiasten. Wir verteilen uns auf die beiden gedeckten Motorboote Hillbilly und Antarctica und stechen in den grau verhangenen See Richtung Linthkanal. Hartnäckig hält sich der Nieselregen bis zum Beginn des Kanals. Dann können wir die Verdecke zurückschlagen und die eindrückliche Fahrt durch diesen stillen, auf langen Strecken schnurgeraden Kanal vorbei an Fischern, Kühen und Hundespaziergängern geniessen. Nach 13 Kilometern nähern wir uns Ziegelbrücke. Dort erwartet uns nach der Eisenbahnbrücke die berüchtigte Stromschnelle. Und wahrhaftig sieht man bereits von weitem krauses, wildes Wasser. Ich befinde mich auf der Hillbilly von Ursula und Urs Schmid. Urs gibt Gas und wir springen über das wilde Wasser, welches unser Runabout ergreift. Eindrücklich erleben wir, wie die Kraft des Wasser mit so einem Boot machen kann, was sie will. Wir sind froh, dass wir einen erfahrenen Skipper haben, der diesen Ausflug jedes Jahr macht und die Situation souverän meistert.

Nun gelangen wir in den Walensee. Ein Gewässer, das sich uns heute von seiner stillen Seite präsentiert. Andächtig geniessen wir die Fahrt entlang der Felswände, die unten im Wasser und oben in den Regenwolken verschwinden. Plötzlich tauchen aus dieser Einöde ein paar hübsch erausgeputzte Häuser, eingebettet zwischen grünen Wiesen und Rebbergen, auf. Ist dies Heidiland? Nein, es ist Quinten. Wir legen an und geniessen im Beitzli über dem kleinen Hafen herrlich, fangfrische Fischchnusperli. Zum Verdauen mischen sich einige von uns unter die paar wenigen Touristen, die an diesem grauen Tag diesen hübschen Ort besuchen und decken sich mit örtlichen Delikatessen, wie zum Beispiel Feigensenf ein. Wie durch Zauberhand befohlen, hebt sich die Wolkendecke und wir treten die Rückfahrt unter blauem Himmel an. Die gesamte Szenerie präsentiert sich uns nun nochmals unter einem andern Vorzeichen.

Höchst beglückt kehren wir zu unseren Booten zurück und treffen uns im kleinen Walenseeli in der Bächau beim Segel Club Enge. Annemarie und Jürg Sprecher bereiten einen feinen Apéro vor, während eine andere Delegation sich um die Besorgung des Nachtessens kümmert. Nach und nach treffen nun auch all diejenigen ein, die erst ab jetzt mit ihrem eigenen Boot an der Zürichsee-Woche teilnehmen. Gemeinsam geniessen wir die feinen Grilladen und schwärmen von den Tages-Erlebnissen. Um 23.15 Uhr taucht in der Hafeneinfahrt ein kleines, weisses Lichtlein auf. Roger Staub hat die Biese und die wunderschöne Nacht genutzt und ist von Zürich mit seinem Drachen Johnny Walker in einem Zug hoch gesegelt. Mit grösster Freude wird er von mir empfangen, denn per SMS hat er angekündigt, eine seiner herrlichen Flaschen Portwein als Schlummertrunk mitzubringen!

Tag 3, Mittwoch: Für heute hat uns Urs Faul die Besichtigung der Yacht- und Bootswerft Pedrazzini organisiert. Wir stellten uns vor, um 10.00 Uhr mit unseren schönen Booten vor der renommiert alten Werft in Bäch anzulegen. Aber eben, der Zmorge, umgeben von unseren schönen Booten und die üblichen Trödeleien unserer Individualisten drängen uns, im letzten Moment alle auf der Ajax von Käthe und Daniel Heusser Platz zu nehmen und uns an den Ort des Geschehens fahren zu lassen. Leider ist aber Herr Pedrazzini bereits unabkömmlich und es begrüsst uns unser Mitglied Martin Fehr, der in diesem Betrieb bereits seit vielen Jahren arbeitet und mit der Materie sehr vertraut ist. Mit grossem Interesse folgen wir seinen Ausführungen und nehmen beeindruckt zur Kenntnis, dass ein solch edles und pres-tigeträchtiges Luxusgut auch heute noch mit sehr traditionellen, einfachen Mitteln und vor allem mit viel Handarbeit und Liebe zum Detail gefertigt wird. – Wir danken für diesen exklusiven Einblick in einen der wichtigen Bootsbau-Betriebe am Zürichsee!

Nach einem kleinen Apéro auf der Hafenmole vor der Werft erwartet uns ein durch Urs Faul aufs köstlichste organisierte Grillplausch auf der Bäch vorgelagerten Insel Schönenwerd. Bei schönstem Wetter schlemmen wir unter den Bäumen am Schatten und frönen dem Inseldasein. Wir baden und geniessen das Nichtstun, denn am Abend erwartet uns das bereits legendäre Spaghetti-Essen bei Felix Nöthiger zuhause in der Bächer Bucht. Nun stossen auch Anita und Werner Rutz mit ihrer Geordie zu uns. Sie holen uns von der Insel und bringen uns ans Festland. Mit dem vertrauten Pfiff kündigt sich Geordie beim Gastgeber an und legt gewohnt gekonnt in der kleinen Hab direkt vor dem Haus an. Annemarie und Luca empfangen uns zum Apéro während Felix sich persönlich um seine berühmte Sauce Castello kümmert. Auch dieses Jahr geniessen wir eine traumhaft schöne Abendstimmung aus dieser schönen Ecke am Zürichsee und das währschaft gute Nachtessen in diesem persönlichen Ambiente. – Wir danken dem Gastgeber für seine Grosszügigkeit!

Tag 4, Donnerstag: Es gibt Leute, die behaupten, der Bächler, ein thermischer Wind, der jeweils abends von den Hügeln hinab in die Bucht vor Bäch wehte, gäbe es kaum mehr. Dem ist definitiv nicht so. Denn bereits als uns Werner Rutz nachts zu unseren Booten bei der Insel Schönenwerd zurückbringen will, kann er vor lauter Wind nicht anlegen und wir müssen mit dem Beiboot von June und Ueli Ging übersetzen. Und er hält an, der ominöse Bächler, bis früh in die Morgenstunden und lässt das Wasser an unsere Bordwände klatschen. Dementsprechend geniessen wir den ruhigen Morgen und nutzen ihn um mal wieder das und jenes am Boot zu putzen oder zu richten.

Pünktlich taucht um 12.00 Julius Minder mit seiner Aquila auf und bringt uns, die über die Nacht im Kühlschrank konservierten Grillade-Reste vom Vortag. Für die Anwesenden ergibt dies nochmals einen herrlichen Lunch unter den Bäumen der Insel, bevor wir Richtung Thalwil, dem Etappenziel des heutigen Tages, weiter ziehen. Unterwegs zeigen uns Margrit und Hansruedi Pfenninger vor der Au hinter der Stierenkuh eine schöne Stelle mit Sandgrund zum Ankern. Eine ideale Stelle zum Baden aber auch um rund um das Schiff gehen und es putzen zu können. Am Abend machen wir im Färbi-Hafen in Thalwil fest. In der dahinter gelegenen Pizzeria verbringen wir einen weiteren geselligen Abend.

Tag 5, Freitag: Der Wetterbericht meldet Bewölkung und zum Teil Gewitter auf den Abend. Wir geniessen also nochmals einen richtigen letzten Sommertag und machen mitten auf dem See einen Badehalt. Als sich am Nachmittag bereits vereinzelt Gewittertürme über den Bergen aufbauen, beschliessen wir, uns frühzeitig nach Zürich zum Yacht Club zu begeben und uns und unsere Boote an den zur Verfügung gestellten Bojen in Sicherheit zu bringen. Zum Empfang wird ein Apéro offeriert und wir nutzen die Gelegenheit, um über eine wunderschöne, bereichernde Woche Bilanz zu ziehen. Erneut hinterlassen die menschlichen Begegnungen, eingebettet in interessante und gut organisierte Erlebnis-Ausflüge, unvergessliche Eindrücke und Erinnerungen. Gemeinsam beschliessen wir unsere Erlebniswoche mit einem feinen Nachtessen in einem der zahlreichen guten Beitzli in Zürich.

Es ist mir ein Anliegen, an dieser Stelle all denjenigen zu danken, die uns als Club Gastrecht gewährten oder die uns mit ihrem persönlichen Engagement bereicherten. Einen ganz speziellen Dank möchte ich Urs Faul aussprechen. Er hat mit seinen gut organisiert Ausflügen Highlights gesetzt und diese mit seinen Ideen persönlich bereichert. – Ich freue mich bereits riesig auf die Durchführung der Zürichsee-Woche 2006 und hoffe, dass nächstes Jahr noch mehr OBCZ-Mitglieder und Freunde von diesem schönen Erlebnis profitieren können.

Martin Hauser




Bilder: Martin Hauser / Daniel Heusser

OBCZ - Zürichsee-Woche - Insel Schönenwerd - Boote am Steg festgemacht
OBCZ - Zürichsee-Woche - Insel Schönenwerd - Boote am Steg festgemacht
OBCZ - Zürichsee-Woche - Motorbootausflug zur Grynau - Apéro zum Hochzeitstag
OBCZ - Zürichsee-Woche - Motorbootausflug zur Grynau - Landfall im Seitenkanal
OBCZ - Zürichsee-Woche - Motorbootausflug zur Grynau - Geschützraum in der Festung Grynau
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Einfahrt in die Stromschnelle bergwärts
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - M/L Hillbilly vor Wesen
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Landfall in Quinten
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Einfahrt in die Stromschnelle auf der Talfahrt
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Talfahrt bei schönstem Wetter
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Vergnügte Gesichter auf der Talfahrt
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - M/L Antarctica vor der Helbling Werft in Schmerikon
OBCZ - Zürichsee-Woche - Yachtwerft Pedrazzini Bäch - Besichtigung Bootsbau
OBCZ - Zürichsee-Woche - Yachtwerft Pedrazzini Bäch - Oldtimerboote am Steg
OBCZ - Zürichsee-Woche - Fahrt zur Insel Schönenwerd - Begegnung zweier Oldtimer
OBCZ - Zürichsee-Woche - Insel Schönenwerd - Mittagessen
OBCZ - Zürichsee-Woche - Motorbootausflug zur Grynau - Führung durch die Festung Grynau
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Einfahrt in Walensee bei Wesen
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Urs Faul am Ruder der M/L Antarctica
OBCZ - Zürichsee-Woche - Insel Schönenwerd - Impression der am Steg festgemachten Boote
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Bergfahrt nach der Stromschnelle bei regnerischem Wetter
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Landfall in Quinten - Ein gutgelaunter Präsident beim Mittagessen im Wintergarten
OBCZ - Zürichsee-Woche - Linthkanalfahrt in den Walensee - Die Flaggen der M/L Antarctica leuchten auf der Talfahrt im Sonnenschein
OBCZ - Zürichsee-Woche - Nils vor dem Dampfkessel der S/L Geordie

5. Motorboot- und Runabout-Meeting

Samstag, 18. Juni 2005, ab Hafen Wollishofen

Nach vier Runabouttreffen hat Urs Faul im Namen des Vorstandes erstmals die Motorboote zu diesem Treffen dazugeladen. Bei schönem aber windigen Wetter trafen sich die Boote AJAX, ANTARCTICA, BILLY, HEIDI, HILLBILLY, LUCRETIA und SIR HENRY (angereist vom Zugersee) zur Begrüssung im Hafen Wollishofen. Nachdem alle Boote festgemacht waren und von den Teilnehmern und Zuschauern bestaunt werden konnten, begrüsste der Präsident des OBCZ Martin Hauser beim Apéro die Anwesenden und der Organisator Urs Faul informierte die Teilnehmer über den Ablauf der Verschiebung und den Landfall in Oberrieden.

Die Fahrt von Wollishofen nach Oberrieden führte über den See nach Küsnacht, entlang dem rechten Ufer bis Herrliberg und anschliessend über den See zum Landfall bei der Seehalde in Oberrieden, einer öffentlichen Parkanlage, die dem Kanton Zürich gehört. Hier hatte Urs Faul vorab die Tische liebevoll gedeckt, unsere Sitzplätze mit Flaggen geschmückt und mit Unterstützung eines Caterers Salate, Fleisch zum Grillen, feine Desserts und (kühle) Getränke bereitgestellt.

Da eine entsprechende Anlegestelle fehlte wurden die Boote verstreut belegt (Anker, private Plätze, Bojen und beim kleinen Floss) und die Teilnehmer mit dem Werftboot der Firma Faul übergesetzt. Es herrschte eine fröhliche Stimmung, der offentliche Grill entwickelte sich zum Begegnungspunkt mit weiteren Nutzern der Parkanlage und die Teilnehmer hatten Zeit Kontakte zu pflegen und den schönen Tag zu geniessen. Im Laufe des Nachmittags legten die Boote mit unterschiedlichen Zielen ab, mit der Erinnerung an einen gelungenen Anlass.

Daniel Heusser

weitere Bilder (pdf)

OBCZ Treffen im Hafen Wolllishofen. M/L Billy, Hillbilly, Antarctica, Ajax (von vorn)
OBCZ-Motorboote vor der Seehalde in Oberrieden. ML Ajax (links), Hillbilly (rechts), Antarctica (oben Mitte)
Mittagessen im öffentlichen Park 'Seehalde Oberrieden'.
M/L Heidi - in der Formationsfahrt.
M/L Hillbilly (links) und Lucretia (rechts hinten) - am rechten Zürichseeufer.
M/L Sir Henry vom Zugersee
M/L Antarctica - in rassiger Fahrt.
M/L Lucretia - dreht ihre Runden ...
M/L Sir Henry - liebevoll restauriert.
M/L Antarctica - übersichtlicher Steuerstand.
M/L Lucretia - Der Stauraum liegt vor dem Motorraum.

YCR-Frühlingsregatten für Oldtimersegelboote

21./22. Mai 2005 vor Rapperswil

Bereits zum 13. Mal segelten die Oldtimersegelboote in diesem Jahr im Rahmen der Frühlingsregatten vor Rapperswil. Zehn Oldtimersegelboote, darunter die Sonderklasse S72 HAGEN vom Attersee, hatten für dieses Regattawochenende gemeldet. Bei leichten Winden und überraschend gutem, sprich sonnigem und warmen Wetter, konnten lediglich am Sonntag zwei Läufe gewertet werden.

Die erste Regattaserie der Jahreswertung der Oldtimersegelboote ist mehr als nur ein sportliches Ereignis. Der Yacht-Club Rapperswil (YCR) bietet den Teilnehmern nebst dem attraktiven Regattarevier und dem pittoresken und gschützten Hafen nebst dem warmen Empfang einen gemütlichen Abend mit Nachtessen im Clublokal. Am Sonntagmorgen wird vor dem Auslaufen ein Frühstücksbuffet kredenzt, das geschätzt wird und im Meldegeld inbegriffen ist.

Ohne Vortagesergebnisse liefen die Mannschaften am Sonntag aus dem Hafen aus und mussten sich gedulden, bis der Wettfahrtleiter Stephan Züger die erste Regatta des Tages starten konnte. Kaum war das letzte Boot im Ziel schlief auch der Wind ein und nur Geduld liess an einen zweiten Lauf glauben. Doch Minuten vor der letzten Startmöglichkeit waren wieder alle Klassen (Dolphin 81, Lacustre und Oldtimer) auf der Regattabahn und segelten einen abgekürzten zweiten Lauf.

Mit zwei Punkten Vorsprung setzten sich die Gäste vom Attersee an die Spitze der Wertung, vor KUNDRY, und POLARIS.

Daniel Heusser

Rangliste - weitere Bilder (pdf)

SY Tally Ho, St. Odile, Hagen, Lucky II (von links) - Start zum ersten Lauf.
SY Kundry, Polaris, Tally Ho (verdeckt), Hagen, Lucky II - Kurz nach dem Start zum ersten Lauf.
SY Hagen (links) und Lacustre SUI175 auf Vorwindkurs gen Rapperswil.
SY Kundry und Hagen (von links) segeln Richtung Kempratner Bucht.
SY Tally Ho, Kundry (von links) - gleiche Klasse, zwei Kurse, ein Lauf - vor Feldbach.
SY Tally Ho, Cypris, Choisy, Lucky II (von vorne) bei der Startvorbereitung zum zweiten Lauf.
SY Hagen - auf dem Weg zum Start (2. Lauf).
SY Kundry - Teamwork an Bord.
SY St. Odile - kurz nach dem Start zum zweiten Lauf.
ML Hillbilly mit drei Lacustres im Hintergrund vor Feldbach.
YCR-Clublokal - Preisverteilung



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