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Winterausflug Schaffhausen
10.07.2013 13:20 (4509 x gelesen)

Winterausflug 2013

Der diesjährige „Winteranlass“ (im schon fast frühlingshaften März) führte uns für einmal an ein Fliessgewässer.



Der Rhein war vor Strassen- und Eisenbahnbau, wie die meisten unserer Gewässer, ein Teil des Verkehrsnetzes, auf dem verschiedenste Güter flussab und –auf transportiert wurden. Je nach Art des Gewässers entwickelten sich dafür typische Schiffe, die der Region und dem Einsatz entsprachen. Geographische Begebenheiten des Gewässers beeinflussten in der Geschichte die Besiedlungsstruktur, entstanden doch erste Orte an Furten infolge des Brückenschlages und erster Fähren oder an Stromschnellen zum Umlad des Transportgutes.

Diese Bereiche der Schifffahrt sollten mit dem Winteranlass in die Region Schaffhausen beleuchtet werden; einerseits den Weidling, den Schiffstyp des Flusses, die Stromschnelle des Rheins und andererseits der Warenumschlagplatz Schaffhausen auf dem Transportweg Rhein.

Bei der Zimmerei Holzbau Kohler in Thayngen wurden wir zum Weidlingsbau erwartet. Sie sind wohl eine der letzten Betriebe, die in der Schweiz die traditionellen Flussweidlinge bauen. Urs Kohler und sein Mitarbeiter überraschten uns damit, dass sie für einen neuen Weidling Bodenbretter und Seitenwände vorbereitet hatten und diese während unseres Besuches sorgfältig und zielbewusst an die ebenfalls vorbereiteten Spannten anbauten. Wir verfolgten während unserem Besuch die Entstehung eines neuen Weidlings in seiner Rohform. (mehr Info betreffend Weidling und Weidlingfahren, siehe http://www.lebendige-traditionen.ch/traditionen/00191/index.html?lang=de)

Der Rheinfall ist die grösste Stromschnelle Europas. Diese präsentierte sich eindrücklich gegenüber unserem Mittagessenort Schlössli Wörth. Aus sicherer Distanz konnte das Schäumen und Tosen von der Restaurant-Terrasse beobachtet werden. Da die Schneeschmelze in den Alpen noch nicht eingesetzt hatte, waren vor allem am Schaffhauser Ufer noch verschiedene Felsen sichtbar; wie spritzt und wirbelt es wohl, wenn beim Frühlingshochwasser mehr als doppelt soviel Wasser herunterdonnert?

Die zentrale Rolle des Rheins für Schaffhausen wurde während einer Führung durch das Museum „zu Allerheiligen“ dargestellt. Da war der Umschlagplatz für Salz und Wein flussabwärts, Textilien und Getreide in umgekehrter Richtung. Der Rheinfall bedingte einen Unterbruch des Fluss-Transportes; die Stromschnelle musste mühsamer auf Karren umgangen werden; daraus entstanden Siedlung und lokale Gewerbe. Die Furt bei Schaffhausen eignete sich schon bald zum Brückenschlag; die bekannteste war wohl die Grubenmann-Brücke, die dann leider bei den französischen Wirren dem Feuer zum Opfer fiel. Später kam die Nutzung der Wasserkraft dazu, anfänglich durch ein kompliziertes System mit Transmissionsriemen über mehrere Hundert Meter, später durch die Elektrizitätsgewinnung, die die Basis für die Schaffhauser Industrien bildete.

Heini Hasler, Juni 2013


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