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30 Jahre OBCZ
01.09.2013 12:22 (9095 x gelesen)

30 Jahre OBCZ30 Jahre OBCZ

Mitte Juni 2013 feierte der Oldtimer Boot Club Zürichsee (OBCZ) sein 30-Jahre-Jubiläum mit einem Motorboot- und Runabout-Meeting und einem Sommerfest auf der Bächau.

Text: Marianne Siegenthaler
Photos: Felix Aeberli & zvg



30 Jahre OBCZ – das will gefeiert werden. Als Auftakt zum Jubiläum des Oldtimer Boot Club Zürichsee fand das 12. Motorboot- und Runabout-Meeting statt. Zur Feier des Anlasses und zur Abwechslung hatte sich das OK einen speziellen Parcours ausgedacht, den es abzufahren und Aufgaben zu lösen galt. Ein erster Treffpunkt war der Kehlhof in Stäfa zum Kapitänsrapport, danach folgte der Soundcheck der Motoren und der Start zum Motorboot-Parcours mit individuellem Abfahren der Posten.

Gegen Abend liefen die Oldtimer in der Bächau ein, wo auf dem Areal des Zürcher Yacht Clubs (ZYC) das Sommerfest gefeiert wurde. Wie sich das gehört für einen solchen Anlass, hatten die Segelboote über die Toppen geflaggt. In gemütlichem Rahmen genossen die Mitglieder ein feines Nachtessen. Für musikalische Begleitung sorgten die «Hot Hermits», eine Jazzband aus Einsiedeln, in welcher auch Klubmitglied und Oldtimerboot-Besitzer Tschussi Minder mitspielt.

Ein Rückblick: Im Oktober 1978 trafen sich erstmals gegen 20 Oldtimerboote im Hafen Rapperswil. Fünf Jahre später waren es bereits 30 schöne alte Schiffe, deren Eigner sich zur Gründungsversammlung des Oldtimer Boot Club Zürichsee (OBCZ) in Rapperswil trafen. Die Flotte wuchs weiter an und umfasst heute von Dampf- über Motor- bis zu Segel- und Ruderbooten über 80 Oldtimer.

Was gilt aber als Oldtimer bzw. wie wird man Mitglied im OBCZ? «Die Bedingung ist, ein Originalboot zu besitzen, das vor 1945 oder zwischen 1946 und 1975 gebaut wurde und den Bewertungskriterien entspricht», erklärt OBCZ-Präsident Martin Hauser. Zugelassen sind aber auch Replikas, die nach Originalplänen nachgebaut worden sind sowie originelle Boote, die optisch an Oldtimer erinnern. «Über die Registrierung entscheidet letztendlich unsere technische Kommission», so der Präsident. Als Klubhaus dient die schöne «Ajax» mit Baujahr 1936. Das elegante und repräsentative Oldtimermotorboot wurde 1936 von John Faul in Horgen auf Bestellung eines Fabrikanten als sogenannter Weekend-Kreuzer konstruiert. Nach fünfmonatiger Bauzeit konnte das Schiff auf den Namen «Éljen» getauft werden. Aber bereits ein Jahr später bestellte der Eigner ein neues Schiff und gab die «Éljen» als Anzahlung zurück. Die Occasion ging an einen Metzgermeister, der das Boot 1945 weiterverkaufte. Vom neuen Eigner wurde es auf den Namen «Ajax» getauft. Als dieser aus gesundheitlichen Gründen auf den Wassersport verzichten musste, verkaufte er das Boot seinem Segler-freund Heiri Heusser. Von da an blieb es über 30 Jahre in Familienbesitz. 2006 beschloss die ausserordentliche GV des Oldtimer Boot Clubs Zürichsee, das Boot zu kaufen und so dafür zu sorgen, dass dieser Zeitzeuge bootsbauerischen Schaffens dem Zürichsee erhalten bleibt. Die «Ajax» ist 10,5 Meter lang, 2,5 Meter breit, hat einen Volvo-Penta-Dieselmotor mit 124 PS und fährt maximal 14 Knoten. Der Rumpf und die Schale sind aus Lärchenholz, die Aufbauten und die Innenausstattung aus edlem Teakholz. Sie bietet Platz für bis zu zwölf Personen plus einen Kapitän und kann auch gemietet werden. Die «Ajax» verkörpert alles, was die Mitglieder des OBCZ so fasziniert: Es stammt aus einer Zeit, als Schiffe noch in Handarbeit gefertigte Einzelstücke waren. Das Handwerk ist aber nur das eine. Zur Freude an den alten Booten kommt die Liebe zum See: Wie kann man besser Abstand zum hektischen Alltag nehmen, als wenn man auf einem solchen schönen alten Boot auf dem See unterwegs ist?

Der Verein

OBCZ: 1983 gegründet, bezweckt der Oldtimer Boot Club Zürichsee die Erhaltung alter Dampf-, Motor-, Ruder- und Segelboote sowie auch alter Berufs- und Vergnügungsschiffe. Er unterstützt Massnahmen, die der Erhaltung und Verschönerung des Erholungsraumes Zürichsee dienen. Wichtig ist die Wahrung gemeinsamer Interessen sowie die Pflege von Kameradschaft, Seemannschaft und Geselligkeit. www.obcz.ch

 

Interview: Martin Hauser - Präsident OBCZ

«Wir wollen das nautische Kulturgut des Zürichsees erhalten.»

SEESICHT: Was fasziniert Sie persönlich an Oldtimer-Booten?
••• Martin Hauser: Mir gefallen das Handwerk, die Baukonstruktionen und die subtile Detailbearbeitung der alten Schiffe. Das ist wie die Liebe zu historischen Gebäuden. Oder auch die Begeisterung an Oldtimer-Autos, die ja viele Menschen teilen. Mir ist aber auch der Genuss ganz wichtig. Geniessen heisst, auf dem See abschalten zu können. Und da geht es nicht nur mir so. Jedermann, der ein bisschen Zeit auf einem solchen Boot verbringen darf, ist hell begeistert und vergisst den hektischen Alltag ultimativ.

Was sind Ihre Clubmitglieder für Leute?
••• Was die Mitglieder unseres Clubs an Land machen, weiss ich nur von den wenigsten. Unser gemeinsamer Nenner ist, dass wir einen engen Bezug zum Zürichsee haben und in Sachen Boote ein Unikat einem Serienprodukt vorziehen.

Dann kann also jedermann Mitglied im OBCZ werden?
••• Ja, sofern man ein Originalboot bzw. eine Replika besitzt, die unseren Bewertungskriterien entspricht. Aber auch Mitglieder ohne eigenes Boot sind willkommen, sofern sie die Interessen des OBCZ unterstützen möchten. Für sie bieten wir immer eine Mitfahrgelegenheit auf unserem Klubschiff «Ajax» an.

Was haben Sie selber denn für ein Boot?
••• Meine «Lucky II» ist ein 30 m2 Schärenkreuzer aus Mahagony, Baujahr 1950, gebaut von Suter & Portier in Meilen – eine ausgesprochen elegante Segelyacht. Die Zahl in der Bootsbezeichnung bezieht sich auf die Segelfläche von 30 m2. Das ist vergleichsweise wenig, dank der schnittigen Form wird das Schiff aber auch bei wenig Wind doch recht schnell für seinen Jahrgang.

Ein solches Oldtimer-Boot ist aber sicher ein kostspieliges Hobby.
••• Selbstverständlich muss man auch Geld in die Hand nehmen, um ein altes Holzboot in Schuss zu halten. Und nur wenige verfügen über genügend Zeit und das nötige handwerkliche Können, um grössere Arbeiten selbst ausführen zu können. Aber es macht halt enorm viel Freude!

 

Stapellauf zum Zweiten

Nach zwei Jahren auf dem Trockenen kreuzt das Oltimer-Boot Frösch wieder auf dem Zürichsee

92 Jahre ist es her, seit die «Frösch», ein sogenannter Backdeckkreuzer, als einer der Letzten seiner Art am Zürichsee in der damaligen Werft Suter & Portier in Meilen gebaut wurde. Vor vier Jahren verkaufte der Besitzer Beat Frey sein Boot für einen symbolischen Franken der Stiftung Historische Zürichseeboote HZB. Ihm fehlte Zeit und Energie, um ein altes Holzboot zu unterhalten. So war die Schale aus Lärchenholz in schlechtem Zustand, der Kiel gar angefault. Die gesamte Elektrik musste erneuert werden, das Boot bekam einen neuen Dieselmotor und wurde in mehreren Lagen frisch lackiert. Eine aufwendige Sache, und so kostete die Sanierung durch die Yachtwerft Portier AG in Meilen über 200'000 Franken. Der Lotteriefonds des Kantons, der Oldtimer Boot Club Zürichsee und Sponsoren beteiligten sich an den Kosten.

Diesen Frühling ging es dann auf die zweite Jungfernfahrt. Mit Ehrengästen an Bord nahm die «Frösch» Kurs auf Stäfa, wo das Schmuckstück im Bootshaus der Villa Sunneschy Unterschlupf gefunden hat. Das Schiff mit Sonnenverdeck bietet rund einem Dutzend Gästen Platz und ist für Anlässe jeglicher Art zu mieten. Die Mitfahrer werden von einem Steuermann pilotiert, der den Motorboot-Führerausweis besitzt und ausserdem noch eine Zusatzprüfung für das Steuern des Oldtimers bestehen muss – wobei das schwierigste Manöver wohl das Anlegen im Bootshaus sein dürfte ...

Geschichte

Backdeckkreuzer: Gebaut im Jahr 1921 durch die Werft Suter & Portier (heute Portier) in Meilen, ist die «Frösch» ein seltener Zeuge einer vergangenen Zeit. Auf dem Zürichsee ist sie gar das letzte hier gebaute Exemplar des zwischen 1910 und 1925 häufigen Bootstyps Backdeckkreuzer.

Bootsname: Wie die «Frösch» zu ihrem Namen gekommen ist, ist unklar. Möglicherweise hat die Namensgebung einen Zusammenhang mit dem früheren Standplatz: Jahrelang lag das Boot im Bootshaus Fröschenhausen in Ürikon vertäut.

Infos

Technische Daten: Typ/Kategorie: ML/A1; Baujahr 1921; Erbauer: Suter & Portier, Meilen; Bootstyp: Backdeckkreuzer; Bauart: Rundspannt Karwel; Material: Lärche, Eiche, Mahagony; Masse: 8,8m lang und 2,4 m breit; Motorisierung: 1 x Yanmar 4JH4-HTE Dieselmotor, 110 PS, Jg. 2012

HZB: Die Stiftung HZB (Historische Zürichseeboote) hat sich zum Ziel gesetzt, Zeitzeugen der Bootsbaukultur aus der Region Zürichsee zu erhalten. Sie sammelt und restauriert die schönsten und für ihre Zeit repräsentativen Boote, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts am Zürichsee gebaut wurden, bringt sie zurück auf den See und vermietet sie. www.stiftunghzb.ch

Seesicht - Das Zürichsee-Magazin 4/2013, September / Oktober, Seiten 77 - 81
OBCZ - Oldtimerboote - 30-Jahr-Jubiläum
Renovation - Motorschiff Frösch - Jungfernfahrt


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