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Für die Nostalgiekapitäne darf es nur poliertes Holz und blankes Chrom sein
06.07.2015 10:29 (5349 x gelesen)

Für die Nostalgiekapitäne darf es nur poliertes Holz und blankes Chrom seinFür die Nostalgiekapitäne darf es nur poliertes Holz und blankes Chrom sein


Schifffahrt - Wenn der Oldtimer-Boot-Club Zürichsee einen Vereinsausflug macht, geht regionale Schiffbaugeschichte aufs Wasser. Die alten Holzboote werden von einer Sympathiewelle getragen – im Hafen wie unterwegs auf dem See.


 

«Joghurtbecher» oder «Tupperware»: So nennen die Eigentümer alter Dampf-, Motor- und Segelboote moderne, strahlend weisse Schiffe aus Kunststoff. Die bejahrten Holzboote hingegen besitzen für sie Eleganz, Linie und Stil. Sie sind viel schlanker als ihre Nachfolger. Und sie sind in peniblem Handwerk hergestellt, meist in Werften am Zürichsee wie Suter & Portier (Meilen), Faul (Horgen), Boesch (Kilchberg) oder Pedrazzini (Bäch).

Handarbeit ist auch von den Eigentümern der Boote gefragt, bis Rumpf und Deck wie ein Klavierdeckel poliert und die Chrombeschläge blank geputzt sind. Sonnenlicht und Wellenspiel reflektieren sich darin, als ob Cinderella ihren Sterne sprühenden Zauberstab darübergehalten hätte. Bewundernde Blicke an Land verabschieden die 18 Boote, die gestern an ein Runabout-Meeting des Oldtimer-Boot-Clubs Zürichsee von Stäfa nach Wangen-Lachen gefahren sind.

Die Nostalgie ist angeschrieben. Tragen moderne Boote exotische Namen, heissen die Oldtimer Urs, Marion, Ajax oder Frösch. Bis zur Insel Ufenau zeigen sie, dass sie trotz bis zu 94 Jahren auf dem Bug noch flink und beweglich sind. Der Corso hat auch auf dem See Fans. Es wird von Jachten gehupt, gewunken, geklatscht und fotografiert.

Bubentraum erfüllt

Oldtimer strahlen neidlose Sympathie aus. Sie fahren sozusagen ausser Konkurrenz im Wettstreit um den schnellsten, grössten oder teuersten Kahn. «Wir werden immer wieder von Leuten angehalten und nach unseren Booten befragt», sagt Felix Schneebeli (Forch), Eigentümer eines Motorboots der Marke New Craft aus dem Jahr 1968. Kehrseite der Medaille: «Der Betrieb dieser Schiffe verlangt nach viel Pflege, ich trockne zum Beispiel das Boot bei jedem Halt immer sofort ab.»

Auch der Motor verdiene einen schonungsvollen Umgang. «Mit solchen Booten fährt man nicht gleich Vollgas los», sagt Schneebeli. Zudem sei das Steuern mit der starren Schraubenachse im Gegensatz zu heutigen gelenkigen Antrieben «deutlich anspruchsvoller, vor allem im Rückwärtsgang».

Thomas Pfister hat sich mit seinem Motorboot Riva Olympic (1969) einen Bubentraum erfüllt. «Es war im letzten Jahr ein Scheunenfund am Bodensee, ich habe das Boot im Originalzustand aus dem Dornröschenschlaf geweckt», sagt der Kilchberger Architekt.

Ausdruck des Zeitgeists

Wie auf einer Perlenschnur aufgefädelt, passieren die Oldtimer den Seedurchstich von Hurden. Von der Brücke applaudieren Fussgänger. Nach einer Stunde ist das Ziel, der Hafen beim Flugplatz Wangen-Lachen, erreicht. Am Ziel der Klubausfahrt treffen die Nostalgie-Böötler auf einen anderen «Exoten» vom Zürichsee: Urs Diethelm, der die einzige Wasserflugzeugstation der Schweiz besitzt. Im Hangar wird gegessen und ausgiebig über das Hobby gesprochen.

Der Küsnachter Peter Bodmer sieht die Oldtimer-Boots-Szene als «Teil der Geschichte unserer Region». Selbst die noch erhaltenen Kaufverträge aus Vorkriegsjahren drückten den speziellen Zeitgeist aus.

Kulturgüter erhalten

Für die Wädenswilerin Felicitas Taddei hat die Freude am Historischen auch eine pädagogische Seite: «In unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, den Jungen zu zeigen, dass es auch Erhaltenswertes gibt.» Dem pflichtet OBCZ-Präsident Martin Hauser bei: «Es geht um Zeitzeugen und Kulturgüter, die wir mit Leidenschaft erhalten.» Hauser vermutet noch viele versteckte Trouvaillen in Bootshäusern oder in Hallen. Sein Verein werde vermehrt zum Ansprechpartner, wenn es um den Re-Import von alten Zürichseebooten geht. Die gingen ins Ausland, als Oldtimer und Nostalgie noch keine Wertschätzung besassen.

Einen speziellen Zugang zur Szene hat Hanna Lienhard gefunden. Die Zürcherin und ihr Mann haben jüngst La Paloma restauriert. Mit dem 58-jährigen Motorboot starten sie in den Ruhestand. «Wir fangen also im Alter etwas Neues mit einem alten Schiff an.»
Christian Dietz-Saluz
 
Schwimmende Oldies

Der Oldtimer-Boot-Club Zürichsee (OBCZ) ist eine Interessengemeinschaft von Eignern und Liebhabern alter Schiffe und Boote der Vergnügungs-, Personen- und Lastschifffahrt. Seit der Gründung 1983 ist der OBCZ zu einer Flotte gewachsen. Sie besteht aus fast 100 Segel-, Motor-, Dampf- und anderen Booten. Diese müssen älter als 30 Jahre sein oder andere Kriterien erfüllen, die den technischen Aufnahmebedingungen entsprechen. Demnach gelten auch Repliken, die nach originalen und mindestens 30 Jahre alten Plänen gebaut wurden, als Oldtimerboote. Zur OBCZ gehören etwa die Zürichsee-Passagierraddampfer Stadt Zürich und Stadt Rapperswil. Ältestes Schiff ist der 1889 gebaute Motorschlepper Möve. di

Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen - Montag, 6. Juli 2015 - Seite 3 Zürichsee - Bilder Annalina Dietz-Saluz


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